Diese Spezialpellets eignen sich hervorragend für die Fütterung des Axolotl. Dieses vollextrudierte Futter sinkt sofort im Wasser und ist sogar noch nach über 24 Std. formstabil, wobei nicht gefressenes Futter eigentlich nach 30 Min. entfernt werden sollte, da der lockende Geruch bis dahin verflogen ist und die Axolotl die Pellets dann ignorieren. Zudem fangen sie früher oder später zu gammeln an und belasten dadurch das Wasser. Sie besitzen einen sehr hohen Anteil an hochwertigen Fischmehlen/-ölen und enthalten alle für Axolotl notwendigen Nährstoffen in optimaler Konzentration. Wenn Axolotl auf dieses Futter umgestellt werden, ist evtl. eine kurze Umstellungsphase notwendig.
Das ideale,
speziell auf die Bedürfnisse des Axolotl
abgestimmte Hauptfutter, zur ausgewogenen
Ernährung. Beugt Mangelernährung und
Krankheitsanfälligkeiten vor. Balanced
Axolotlpellets bestehen aus ausgesuchten
Rohstoffen, welche in der Kombination speziell
auf die Bedürfnisse von Molchen und hier im
Besonderen des Axolotl ausgelegt sind. Ein sehr
hoher Fischanteil in Kombination mit
Süßwassergammarus und einem hohen Anteil an den
benötigten Vitaminen, Mineralstoffen und
Ballaststoffen schafft ein einzigartiges
Futtermittel. Hier wurde auf eine möglichst dem
normalen Futterspektrum entsprechende
Zusammensetzung geachtet.
Zusatzstoffe:
Vitamin A: 21.000 I.E., Vitamin D3: 2.000 I.E.,
Vitamin E: 200mg, Vitamin B1: 10mg, Vitamin B2:
25mg, Vitamin B6: 10mg, Vitamin B12: 50mg,
Vitamin K3: 20mg, Stab. Vitamin C: 500mg,
Folsäure: 2mg, CA-D Pantothenat: 50mg, Niacin:
150mg, Biotin: 25μg,
Cholinchlorid: 250mg Entgegen anders lautenden, unqualifizierten Äußerungen gibt es bei gesunden Axolotl keinerlei Mangelerscheinungen bei ausschließlicher Fütterung mit diesen Pellets. Beobachtungen über Mangelerscheinungen werden in keiner Weise durch die Indiana-Universität bestätigt, ebenso gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege von anderen Stellen, was einen dennoch nicht darin hindern sollte, abwechslungsreich zu füttern.
Futtermittel aus dem Meer sind für Axolotl
ungeeignet. Da sie einen hohen Jodgehalt
aufweisen, kann eine Beteiligung im Zusammenhang
mit verstärkter Metamorphose-Neigung vermutet werden.
Wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse dazu
liegen nicht vor. Eine direkte Metamorphose kann
alleine dadurch allerdings nicht ausgelöst
werden. Weitere geeignete Futterarten sind:
Jungtiere von anderen Amphibien haben eine sehr hohen Thyroxinanteil, da sie sich kurz vor oder in der Metamorphose befinden. Daher dürfen diese nicht verfüttert werden! Dies kann, wenn man z.B. Froschkaulquappen mit Beinen verfüttert, oder die Larven anderer Lurche (verstößt auch gegen das Tierschutz- und Artenschutzgesetz, ist ein genehmigungs-pflichtiger Tierversuch), eine Metamorphose auslösen. In der Regel sterben die Axolotl bei einer induzierten Metamorphose, da sie sie nicht vollständig durchlaufen und dann u.a. qualvoll verhungern!
Bei den frisch geschlüpften Larven werden Artemia-Nauplien zur Fütterung eingesetzt. Mindestens bis zu einer Größe von 20 mm nehmen die Larven nur Lebendfutter an. Dies ist i.d.R. das einzige Futter, welches die Axolotl-Larven annehmen. Artemia-Zuchtanleitung:
Die bekannte "Flaschenaufzucht" verwende ich nicht, da mir die ganze Methode nicht zusagt. Wie man auf den folgenden beiden Bildern sieht, verwende ich ein Aquarium mit den Maßen 30 x 20 x 20 cm (knapp 10 Euro im Baumarkt). Nach obiger Anleitung setze ich hochwertige Artemia mit einer Schlupfrate von 90 - 95 % mit 6 Liter Wasser in diesem Becken an. Nach 24 Std. stelle ich die Durchlüftung für 15 Min. ein und beleuchte gleichzeitig das Becken von der Seite mit einer kleinen Lampe (vorne links). Sowohl die nicht geschlüpften Eier, die am Boden liegen, als auch die leeren Ei-Schalen, die an der Wasseroberfläche schwimmen, verteilen sich auf einer relativ großen Fläche. Die geschlüpften Nauplien schwimmen immer zum Licht und können mittels Pipette oder 4/6er Luftschlauch "pur" abgesaugt werden. So gelangen keine für die Axolotl schädlichen Schalen in das Artemia-Sieb bzw. in das Aufzuchtbecken. Ähnlich wie beim Brutautomaten muss ich das Becken nur alle 10-12 Tage, bzw. wenn das Wasser undurchsichtig braun wird, reinigen und einen neuen Ansatz vornehmen. Ich habe immer 2 solcher Ansätze parallel in Betrieb. Das Ergebnis ist dermaßen gut, dass sichergestellt ist, dass sich meine Axolotl-Larven immer mit dicken Bäuchen in einer Artemiawolke befinden, was sich natürlich sehr gut auf die Larvenentwicklung auswirkt. Die abgesaugten "puren" Artemia-Nauplien müssen in dem Artemia-Sieb gründlich unter fließendem Wasser abgespült werden, damit möglichst wenige Salzanteile in die Larvenbecken gelangen. Generell, aber speziell bei dieser Methode, müssen die abgestorbenen Nauplien (sterben nach 6-8 Std. im Süßwasser) täglich aus dem/den Haltungsbecken abgesaugt werden, was ja keinen Mehraufwand bedeutet, das man ohnehin täglich bei den Kleinen das Wasser großzügig wechseln sollte. Die Bilder zeigen deutlich, welche Mengen Nauplien sich in dem Becken befinden. Wohlgemerkt, die Belüftung war zur Zeit der Aufnahme bereits 15 Min. abgestellt.
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