Die Nachzuchttiere in den Aquarien benötigen im Winter keine Absenkung der Temperaturen, wie gelegentlich zu lesen ist. Allerdings vertragen sie während dieser Zeit problemlos Temperaturen um oder sogar unter 10° Celsius. Erkrankte Axolotl gesunden i.d.R. besser, wenn das Wasser für einige Zeit bis auf 10 °C, oder darunter, abgekühlt wird, was ungefähr der Wintertemperatur ihrer Heimatseen entspricht. Axolotl tolerieren zwar Temperaturschwankungen, sollten ihnen aber nicht dauerhaft ausgesetzt sein. Schwer erkrankte Tiere kann man, bis zu einem Tierarztbesuch, in einem passenden Behältnis problemlos in den Kühlschrank stellen. Dort liegen die Temperaturen normalerweise bei 4° - 8° C. Ersticken können sie dort nicht!
Als eine sehr gute, biologisch wirksame Filtermethode hat sich der
Hamburger Mattenfilter (HMF) herauskristallisiert, der sich einerseits durch eine lange Standzeit und andererseits durch einen sehr geringen Wartungsaufwand auszeichnet und zudem eine äußerst preisgünstige Filtermethode ist. Pflanzen Pflanzen mögen die Lotl sehr, da sie sich gerne, z.B. nach dem Luftschnappen, auf bzw. in ihnen niederlassen und auch darin/daran ablaichen. Neben der Wasserpest (Egeria densa) vertragen z.B. auch Javamoos oder Hornkraut die niedrigeren Beckentemperaturen meist gut. Cabomba, diverse Echinodorus-Arten, Wassernabel und Mooskugeln eigenen sich ebenso gut und kommen auch mit den Temperaturen klar. Beleuchtung Das Licht sollte nicht zu grell sein, da die Axolotl sonst sehr unruhig werden können. Durch Schwimmpflanzen oder sonstige geeignete Dämpfungsmaßnahmen kann man dies gut verhindern. Im Gegensatz zu einem Fischaquarium ist eine Beleuchtungsdauer von etwa 9-10 Std. am Tag ausreichend. Die Axolotl benötigen das Licht nicht, wohl aber die Pflanzen. Mitbewohner
Zebrabärblinge sind problemlose Mitbewohner bei größeren Axolotl. Ebenso eignen sich Guppys sowie Kardinalfische
(die regelmäßig als Futter angesehen werden) .
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